Was wir WIRKLICH an einer Website für 499 € verdienen (ja, wir zeigen die Zahlen)
von Weblyx Team

Wir zeigen die realen Kosten einer Website für 499 € — wie viele Arbeitsstunden, welche Tools, welcher Stundensatz und was wir tatsächlich verdienen. Radikale Transparenz von Seitelyx.
Was wir WIRKLICH an einer Website für 499 € verdienen (ja, wir zeigen die Zahlen)
Serie: Hinter den Kulissen einer Agentur #3
Ich weiß, was du gerade denkst. „Seitelyx baut Websites ab 499 € — das ist entweder Betrug oder Pfusch." Ich verstehe dich. Wenn mir jemand sagen würde, er baut eine funktionale, schnelle Website zum Preis eines Wochenendausflugs, würde ich auch die Augenbraue hochziehen.
Also los. Heute zeige ich dir alles. Wie viele Stunden wir an einer Website für 499 € tatsächlich arbeiten, welche Tools wir nutzen, was sie uns kosten und — vor allem — wie viel wir tatsächlich verdienen.
Keine Marketing-Phrasen. Nur Zahlen.
⏱️ Wie viele Stunden eine Website für 499 € braucht
Schauen wir uns ein typisches Projekt an — sagen wir eine Website für einen Selbstständigen. Ein Friseur, ein Café oder ein Fitnesstrainer. Ein bis fünf Seiten, Kontaktformular, Galerie, Anbindung an Social Media.
Hier ist die Realität:
1. Discovery Call (Erstgespräch) — 30 Minuten
Wir müssen verstehen, was du machst, an wen du verkaufst und was du von der Website erwartest. Ohne das macht es keinen Sinn anzufangen. Manchmal sind es 15 Minuten, manchmal 45 — im Schnitt eine halbe Stunde.
2. Design und Entwurf — 3–4 Stunden
Wir designen nicht in Photoshop Pixel für Pixel. Wir nutzen unser eigenes Komponenten-System in Next.js und Tailwind CSS. Aber trotzdem — das richtige Layout wählen, die Farben auf deine Marke abstimmen, ein responsives Design vorbereiten — das dauert. Minimum 3 Stunden, oft 4.
3. Entwicklung — 8–12 Stunden
Das ist der Kern. Programmierung in Next.js, Anbindung an die Turso-Datenbank, Implementierung von Kontaktformularen, SEO-Optimierung, Analytics-Anbindung. Bei einfacheren Projekten 8 Stunden, bei komplexeren locker 12.
4. Testing — 2 Stunden
Handy, Tablet, Desktop. Chrome, Safari, Firefox. Geschwindigkeits-Check, Barrierefreiheits-Check, Formulare testen. Lighthouse-Audit. Bugs fixen. Zwei Stunden minimum.
5. Deployment (Live-Schaltung) — 1 Stunde
Domain einrichten, DNS-Einträge, SSL-Zertifikat, Deployment auf Vercel, Überprüfung, ob alles läuft. Eine Stunde Arbeit.
6. Kommunikation mit dem Kunden — 2 Stunden
E-Mails, Nachrichten, Feedback, Revisionen, Erklärungen. Das rechnen viele nicht mit ein, aber wir schon. Realistisch braucht das etwa 2 Stunden pro Projekt.
Gesamt: 16–20 Arbeitsstunden
Im Durchschnitt sind es 18 Stunden pro Website.
🛠️ Was uns die Tools kosten
Hier kommt die „geheime Zutat" — und paradoxerweise ist sie fast kostenlos:
- Vercel (Hosting) — Free Tier. Für kleinere Websites völlig ausreichend. Wenn der Kunde wächst, Upgrade auf Pro für wenige Euro im Monat.
- Turso DB (Datenbank) — Free Tier. Bis zu 9 GB Speicher, Milliarden Zeilen. Für die meisten Websites mehr als genug.
- Domain — ~15 €/Jahr. Das zahlt der Kunde, aber rechnen wir es in die Projektkosten ein.
- Next.js, Tailwind, React — Open Source. Kostenlos.
- GitHub — Free Tier. Kostenlos.
- Entwicklungstools (VS Code, Cursor, KI-Assistenten) — sagen wir 20 €/Monat umgerechnet auf ein Projekt? Seien wir großzügig und sagen 5 € pro Projekt.
Tool-Kosten pro Website: ~20 € (eingerechnet Domain + anteiliger Anteil der Tools)
Der Rest fließt in die Arbeit. Reine Menschenarbeit.
🧮 Und jetzt die wichtigste Rechnung
Rechnen wir es brutal einfach:
499 € ÷ 18 Stunden = 27,72 €/Stunde
Siebenundzwanzig Euro zweiundsiebzig pro Stunde.
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Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher freiberuflicher Entwickler in Deutschland verlangt 75–150 €/Stunde. Ein Senior-Entwickler locker 100–200 €. Eine Agentur? Da reden wir von Sätzen zwischen 90–180 €/Stunde.
Wir liegen bei 27,72 €.
Also ja — an einer einzelnen Website für 499 € verdienen wir nicht viel. Und hier könnte ich den Artikel beenden mit der Aussage, dass wir verrückt sind.
Aber...
💡 Warum wir das verdammt nochmal machen
Die ehrliche Antwort? Weil eine einzelne Website für 499 € nicht unser Geschäftsmodell ist. Sie ist das Eingangstor.
1. Volumen
Eine Website = 27,72 €/Stunde. Aber 10 Websites pro Monat = stabiles Einkommen + ein ausgefeilter Prozess, der mit jedem Projekt schneller wird. Was heute 18 Stunden dauert, dauert in einem halben Jahr 14.
2. Monatliche Betreuung und Wartung
Die meisten Kunden buchen zur Website eine monatliche Betreuung dazu — Updates, kleine Anpassungen, SEO-Monitoring. Das ist ein regelmäßiges, planbares Einkommen, das die erste Website querfinanziert.
3. Empfehlungen
Ein zufriedener Kunde für 499 € erzählt es einem Freund. Dieser Freund hat eine Firma, die eine Website für 1.500 € braucht. Und dessen Kollege möchte einen Online-Shop für 3.000 €. Eine günstige Website generiert Aufträge für ein Vielfaches.
4. Portfolio
Jede fertiggestellte Website ist ein Referenzprojekt. Und Referenzprojekte verkaufen besser als jede Werbung.
5. Wir beweisen, dass es geht
Wir glauben, dass Next.js, Vercel und ein moderner Tech-Stack die Kosten für eine hochwertige Website drastisch senken können. Jedes Projekt für 499 € ist der Beweis, dass ein kleiner Unternehmer nicht 5.000 € für eine Website zahlen muss, die langsam und veraltet ist.
🏢 Wie eine „klassische" Agentur das macht
Zum Vergleich — so sieht eine typische Website bei einer traditionellen Agentur aus:
- Der Kunde zahlt 3.000–8.000 €
- Die Agentur beauftragt einen Freelancer für 800–1.500 €
- Ein Projektmanager verbringt ein paar Stunden mit Koordination
- Der Rest (1.500–6.000 €) geht in Overhead, Büro, Management und Marge
Das Ergebnis? Der Kunde zahlt 3–5× mehr. Der Freelancer, der die Website tatsächlich baut, bekommt einen Bruchteil. Und die Agentur behält die Differenz.
Ich will nicht sagen, dass das ein schlechtes Modell ist — große Agenturen bearbeiten komplexe Projekte, bei denen diese Koordination Sinn macht. Aber für die Website eines kleinen Unternehmers? Das ist mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Wir brauchen keine Kanonen. Wir bauen direkt. Ohne Mittelsmänner. Ohne unnötigen Overhead.
🚫 Wann wir „Nein" sagen
Transparenz heißt nicht, dass wir alles annehmen. Es gibt Projekte, bei denen wir ehrlich sagen: „Das geht für 499 € nicht."
Wann wir Nein sagen:
- Online-Shop mit Dutzenden Produkten — das ist eine andere Liga, ein anderes Budget
- Komplexe Webanwendung — Benutzerkonten, Zahlungsgateways, Custom-Logik
- „Ich will so etwas wie Airbnb, aber günstig" — Nein. Einfach nein.
- Der Kunde hat keinen Content und erwartet, dass wir ihn schreiben — Copywriting ist eine eigenständige Disziplin
- Endlose Revisionen — 2 Revisionsrunden sind im Preis inbegriffen, mehr bedeutet mehr Arbeit (und mehr Kosten)
In solchen Fällen bieten wir entweder ein höheres Paket an oder verweisen den Kunden ehrlich woanders hin. Es ist keine Schande zu sagen „dafür sind wir nicht die Richtigen". Schande ist, etwas zu versprechen, was man nicht liefern kann.
🎯 Warum wir dir das eigentlich erzählen
Du könntest fragen: „Warum zeigt ihr mir eure Marge? Das ist doch ein Wettbewerbsvorteil, oder?"
Aber es funktioniert genau umgekehrt.
Transparenz IST der Wettbewerbsvorteil.
Wenn ich dir sage, dass wir an deiner Website 27,72 €/Stunde verdienen, weißt du genau, wofür du zahlst. Keine versteckten Gebühren. Keine „Discovery Fee". Keine „Setup-Gebühr". Keine Überraschungen auf der Rechnung.
Und das ist in der deutschen Web-Branche — wo die meisten Agenturen ihre Preise wie ein Staatsgeheimnis hüten — ziemlich ungewöhnlich.
Wir glauben, dass Vertrauen mit Zahlen aufgebaut wird, nicht mit Versprechen. Und dieser Artikel ist der Beweis dafür.
Was das für dich bedeutet
Wenn du ein kleiner Unternehmer, Selbstständiger oder ein Startup bist und eine Website brauchst:
✅ Du weißt genau, wie viele Stunden wir an deiner Website arbeiten
✅ Du weißt, welche Tools wir verwenden (und dass sie kein Vermögen kosten)
✅ Du weißt, was wir verdienen (und dass es kein Wucher ist)
✅ Du weißt, wann wir dir ehrlich sagen „das geht für 499 € nicht"
Jetzt weißt du genau, wofür du zahlst.
Und wenn das für dich Sinn macht — schick uns eine Anfrage. Keine Verpflichtungen, kein Druck. Nur ein ehrliches Gespräch darüber, was du brauchst und ob wir dir dabei helfen können.
P.S. — Wenn dich mehr aus dem Agentur-Alltag interessiert, lies auch die weiteren Teile der Serie. Wir schreiben darüber, wie wir arbeiten, warum wir Dinge anders machen und manchmal auch darüber, was nicht geklappt hat. Denn auch das gehört zur Transparenz.
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